Märkliner

Wenn es zu eng wird

Knapp an der Kante

Da sollte man doch glauben, dass so ein großer Gleisbogen genug Platz für ein paar Oberleitungsmasten bietet. Genau deshalb hatte ich ja auch in dieser Ecke der Bahn mit dem Oberleitungsbau angefangen. Ist es doch schon extrem knapp mit den Mittelmasten im oberen Teil geworden, so bot sich dann im unteren Teil der Strecke noch eine viel schwierigere Situation. Meine Rohrausleger Masten waren eigentlich für den Bahnhof geplant. Nun ja, nützte nichts. Die Rohrausleger konnten recht nah am Außenbogen platziert werden. Eine Testfahrt mit Personenwagen mit einer Länge von 28,2 cm LÜP führte zu keiner Berührung unangenehmer Art. Die Masten überspannen beide Gleise im Bogen und gewährleisten einen sauberen Lauf des Pantographen. Folglich musste ich weitere Rohrausleger nachbestellen und habe bei der Gelegenheit auch gleich eine ordentliche Anzahl an Streckenmasten dazu genommen.

Zweckentfremdung als Spannwerk

Und dann geht´s auch schon wieder in den Tunnel. Hier bringen vor dem Portal 2 angedeutete Spannwerke Zug auf die Leitung. Es handelt sich dabei um die Reseda Grün gestrichenen Masten aus dem Vollmer Querspannwerk. In diese habe ich Ausleger eingeklebt, die ich mir bei meinem 3D Druck Dealer bestellt hatte. Vorsicht mit der Idee. Die Ausleger sind, solange Sie nicht an einem Mast befestigt sind sehr empfindlich und brechen gerne mal an den Schweißstellen.

Und dann geht es auch schon in den Tunnel. Und nun? Jetzt wird´s kniffelig. Wie soll ich nur die Oberleitung an der Tunneldecke befestigen. Das war schon bei der Ausfahrt am Anfang der Oberleitungsstrecke ein ziemliches Gefrickel. Eine Idee muss her! Doch dazu mehr im nächsten Artikel

Weiterlesen „Die Sache mit dem Tunnel“

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